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Bismillah


Im Namen Allah's, des Gnadenreichen, des Barmherzigen

 

Hier finden Sie zahlreiche Infos über den Islam und die Muslime in der Schweiz. Wir freuen uns über alle Besucher, die mehr über unsere Religion und unsere Glaubensgemeinschaft erfahren und entdecken wollen! Wir wünschen Ihnen viel Spass und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse!

Ramadanfest ('Id ul-Fitr) ist am 15. Juni 2018

Eidulfitr 2018Der letzte Fastentag ist am Donnerstag, 14. Juni 2018. Somit  ist das Ramadanfest ('Id ul-Fitr) am Freitag, 15. Juni 2018.

Dies teilen das ImanZentrum in Volketswil und die Siftung Islamische Gemeinschaft in Zürich mit.

Die meisten Moscheen führen das traditionelle Festgebet in ihren eigenen oder angemieteten Räumlichkeiten durch. Daneben besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Festgebet, das von den folgenden Gemeinschaften in Zürich organisiert wird, teilzunehmen. 


1. Islamische Gemeinschaft Zürich

AdresseVulkanstrasse 200, 8048 Zürich-Altstetten (Juchhof 1)
Link: http://sigz.ch/images/Eid2018.pdf
Zeit: 09:00 Uhr


2. ImanZentrum Volketswil

Adresse: Juchstrasse 15, 8604 Volketswil
Zeit: 07:00 Uhr


Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen gesegnete Festtage: Kullu 'âm wa antum bi-khayr.

 Ihr islam.ch-Team.

Bereits erste Beerdigung auf muslimischem Grabfeld in Baden

Wie der Verband Aargauer Muslime (VAM) berichtet, wurde am 13. Juni 2018, also nur 9 Tage nach der offiziellen Eröffnung, der erste Verstorbene auf dem neuen muslimischen Grabfeld in Baden bestattet. 

«Innâ Li-llahi wa innâ ilayhi râdschi'ûn. - Zu Allah gehören wir, und zu Ihm ist unsere Rückkehr.»

Rund 250 Personen, Frauen und Männer, fanden sich in der Abdankungshalle des Friedhofes Liebenfels in Baden ein, um vom Verstorbenen Abschied zu nehmen und danach das gemeinsame Totengebet beim muslimischen Grabfeld zu verrichten. Anschliessend wurde der schlichte Holzsarg im vorbereiteten Grab beigesetzt.

Weitere Informationen zum muslimischen Grabfeld in Baden finden sich auf der VAM-Webseite.

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Österreichische Regierung will 7 Moscheen schliessen

Am 8. Juni 2018 kündigte die Österreichische Regierung unter Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) anlässlich einer Pressekonferenz die Schliessung von 7 Moscheen an.

Das für Religionsfragen zuständige Kultusamt begründete die Schliessung demnach mit Verstössen gegen das Islamgesetz. Wegen verbotener Auslandsfinanzierung könnten zudem bis zu 40 Imame des Dachverbands der türkischen Moscheegemeinden in Österreich ihren Aufenthaltstitel verlieren.

Das Islamgesetz von 2015 enthält unter anderem eine ausdrückliche Festlegung des Vorrangs des österreichischen Rechts vor den islamischen Glaubensvorschriften. Geregelt werden auch der rechtliche Status der Organisationen und Moscheevereine, und die Auslandsfinanzierung von religiösen Funktionsträgern wird untersagt. Daneben werden auch Rechte wie das Recht auf Seelsorge, männliche Beschneidung und Speisvorschriften geregelt. Lesen Sie hier ein kurze Zusammenfassung auf ORF.at.

Neben der Türkei haben auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) scharf darauf reagiert. In einer Stellungnahme empört sich die IGGÖ «über die Vorgehensweise der Bundesregierung unter dem Deckmantel „Kampf gegen den politischen Islam“». So wird eine sachliche Begründung, wie die Selektion der zu schließenden Vereine erfolgte, bemängelt. Auch wird auch moniert, dass  Politiker, welche sich bis vor kurzem noch mit Vertretern der jetzt kritisierten Vereine in Wahlkampfzeiten fotografieren liessen, diese Einrichtungen jetzt als radikale und extremistische Institutionen an den Pranger stellen. Schliesslich wird ein Drei-Punkte-Plan angekündigt, um die Vereinsstrukturen der betroffenen Moscheen zu eruieren und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Ausserdem soll das Kultusamt angegangen und eine Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen angefordert werden, da bis dato eine adäquate Miteinbeziehung nicht erfolgt sei. Schliesslich soll auch eine rechtliche Überprüfung der gegenständlichen Massnahmen veranlasst werden.

 

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Jugendliche in Deutschland haben ein negatives Bild des Islam

Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Stiftung Mercator durchgeführt hat.

Durchgeführt wurde sie von einem Team von drei Forscherinnen, welche dazu Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen befragt haben. Als Hauptkritikpunkte kristallisierten sich dabei Themen wie Geschlecht und Glaubenspraxis sowie die angeblich verbreitete Gewalt und Unzivilisiertheit von Muslimen heraus.

Das Forscherteam konnte dabei zwei zwei dominante zwei Muster erarbeiten:

Zum einen gibt es das Modell des Stellvertreters: Dabei steht eine Person aus dem Umfeld der Jugendlichen stellvertretend für alle Muslime oder den Islam. Die Feindlichkeit ergibt sich aus den (vermuteten) Eigenschaften dieser Person.

Das zweite Muster ist das der Kollektivgeschichte. Demnach werten Jugendliche Muslime dann ab, wenn es in ihrer Familiengeschichte dafür Ansatzpunkte gebe, etwa wenn die Familie oder ihr Umfeld mit dem Nahost-Konflikt zu tun habe.

Die Aufklärung über Islamfeindlichkeit sei wichtig, betont Lamya Kaddor, eine der Autorinnen, in einem Gespräch mit der Deutschen Welle. Dies gerade angesichts aufgeheizter Debatten zum Beispiel in deutschen Talkshows. Viele Menschen äusserten sich islamfeindlich, ohne es zu merken. Bei Jugendlichen könne noch früh angesetzt werden, damit ihre Feindbilder sich nicht verfestigen.

Quellen

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Eröffnung des ersten muslimischen Grabfeldes im Kanton Aargau

Nun ist es auch im Aargau soweit, am 4. Juni 2018 wurde in Baden das erste muslimische Grabfeld eröffnet.

Die Vorbereitungen haben lange gedauert. Seit seiner Gründung im Jahre 2004 hat der Verband Aargauer Muslime (VAM) daran gearbeitet, die Möglichkeiten für die Einrichtung muslimischer Grabfelder im Kanton Aargau abzuklären. Dies gestaltete sich als äusserst aufwändig, da im Kanton Aargau die Verantwortung für das Bestattungswesen bei den Gemeinden liegt. Und im Aargau gibt es momentan 212 Gemeinden...

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Ein Imam und ein Rabbi aus Zürich erhalten den ersten jüdischen Dialogpreis

Imam Muris Begovic und Gemeinderabbiner Noam Hertig haben am 29. Mai 2018 vom Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund und der Plattform der liberalen Juden der Schweiz den ersten Dialogpreis verliehen bekommen. Sie erhielten diese Auszeichnung für ihre unermüdliche Arbeit, Muslime und Juden an einen Tisch zu bringen.

Gemäss Webseite des Dialogpreises spielt für beide junge Geistliche der Dialog eine zentrale Rolle (Rechtschreibfehler korrigiert):

«Beide scheuen sich nicht davor, einen jüdisch-muslimischen Dialog zu führen und das nicht nur hinter verschlossen Türen, sondern öffentlich. Der Dialog zwischen ihnen ist mehr als ein beruflicher Austausch. In den Jahren hat sich eine Freundschaft entwickelt, die auf Vertrauen basiert. Muris Begovic und Noam Hertig tragen gemeinsam das jüdisch-muslimische Begegnungsprojekt Respect mit.

Beide leiteten auch die erste jüdisch-muslimische Dialogveranstaltung von SIG/PLJS und KIOS/FIDS. Diese Initiative entstand mit der gemeinsamen Erklärung der jüdischen und muslimischen Dachverbände im Jahr 2014. Sowohl Noam Hertig und auch Muris Begovic sind damit die "offiziellen" geistlichen Träger eines gemeinsamen Dialogprojektes der jüdischen und muslimischen Dachverbände.»

Lesen Sie hier auch ein gemeinsames Interview, das die beiden Preisträger dem Tages-Anzeiger gewährt haben (TA online vom 29. Mai 2018)

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