• Home

Bismillah


Im Namen Allah's, des Gnadenreichen, des Barmherzigen

 

Hier finden Sie zahlreiche Infos über den Islam und die Muslime in der Schweiz. Wir freuen uns über alle Besucher, die mehr über unsere Religion und unsere Glaubensgemeinschaft erfahren und entdecken wollen! Wir wünschen Ihnen viel Spass und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse!

Keller-Messahli will elektronische Karte aller Moscheen in der Schweiz erstellen.

Und wieder ein Vorstoss von Saïda Keller-Messahli, der Präsidenten des Forums für eineni fortschrittlichen Islam (FFI). Dieses Mal möchte sie eine elektronische interaktive Karte der rund 300 Moscheen in der Schweiz erstellen, um mehr Transparenz zu schaffen. Gemäss einem Bericht in der Basler Zeitung braucht sie für Aufbau und Betrieb 180'000 Franken und hat deshalb diverse Kantone angefragt, bis jetzt jedoch ohne grossen Erfolg.

Man darf gespannt sein, wie dieses Projekt weitergeht... 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf BAZ online vom 28.6.2018.

Drucken E-Mail

Sozialdemokratin Stephanie Siegrist gegen öffentlich-rechtliche Anerkennung des Islam

Eine neue Gruppe um die Basler Juristin Stephanie Siegrist will keine öffentlich-rechtliche Anerkennung der islamischen Dachverbände, keine Kopftücher an öffentlichen Schulen für Lehrerinnen und Minderjährige und an Gerichten und ist gegen die Burka.

Die Gruppe, bestehend aus Siegrist, der Basler Grossrätin Ursula Metzger, der Journalistin Monika Zech und dem Lausanner Stadtparlamentarier Benoît Gaillard, will in der SP eine entsprechende Wertedebatte lancieren. Dies gefällt offenbar nicht allen Parteigenossinnen und -genossen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikela aus BAZ online vom 25. Juni 2018

Drucken E-Mail

Bereits erste Beerdigung auf muslimischem Grabfeld in Baden

Wie der Verband Aargauer Muslime (VAM) berichtet, wurde am 13. Juni 2018, also nur 9 Tage nach der offiziellen Eröffnung, der erste Verstorbene auf dem neuen muslimischen Grabfeld in Baden bestattet. 

«Innâ Li-llahi wa innâ ilayhi râdschi'ûn. - Zu Allah gehören wir, und zu Ihm ist unsere Rückkehr.»

Rund 250 Personen, Frauen und Männer, fanden sich in der Abdankungshalle des Friedhofes Liebenfels in Baden ein, um vom Verstorbenen Abschied zu nehmen und danach das gemeinsame Totengebet beim muslimischen Grabfeld zu verrichten. Anschliessend wurde der schlichte Holzsarg im vorbereiteten Grab beigesetzt.

Weitere Informationen zum muslimischen Grabfeld in Baden finden sich auf der VAM-Webseite.

Drucken E-Mail

Österreichische Regierung will 7 Moscheen schliessen

Am 8. Juni 2018 kündigte die Österreichische Regierung unter Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) anlässlich einer Pressekonferenz die Schliessung von 7 Moscheen an.

Das für Religionsfragen zuständige Kultusamt begründete die Schliessung demnach mit Verstössen gegen das Islamgesetz. Wegen verbotener Auslandsfinanzierung könnten zudem bis zu 40 Imame des Dachverbands der türkischen Moscheegemeinden in Österreich ihren Aufenthaltstitel verlieren.

Das Islamgesetz von 2015 enthält unter anderem eine ausdrückliche Festlegung des Vorrangs des österreichischen Rechts vor den islamischen Glaubensvorschriften. Geregelt werden auch der rechtliche Status der Organisationen und Moscheevereine, und die Auslandsfinanzierung von religiösen Funktionsträgern wird untersagt. Daneben werden auch Rechte wie das Recht auf Seelsorge, männliche Beschneidung und Speisvorschriften geregelt. Lesen Sie hier ein kurze Zusammenfassung auf ORF.at.

Neben der Türkei haben auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) scharf darauf reagiert. In einer Stellungnahme empört sich die IGGÖ «über die Vorgehensweise der Bundesregierung unter dem Deckmantel „Kampf gegen den politischen Islam“». So wird eine sachliche Begründung, wie die Selektion der zu schließenden Vereine erfolgte, bemängelt. Auch wird auch moniert, dass  Politiker, welche sich bis vor kurzem noch mit Vertretern der jetzt kritisierten Vereine in Wahlkampfzeiten fotografieren liessen, diese Einrichtungen jetzt als radikale und extremistische Institutionen an den Pranger stellen. Schliesslich wird ein Drei-Punkte-Plan angekündigt, um die Vereinsstrukturen der betroffenen Moscheen zu eruieren und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Ausserdem soll das Kultusamt angegangen und eine Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen angefordert werden, da bis dato eine adäquate Miteinbeziehung nicht erfolgt sei. Schliesslich soll auch eine rechtliche Überprüfung der gegenständlichen Massnahmen veranlasst werden.

 

Drucken E-Mail

Jugendliche in Deutschland haben ein negatives Bild des Islam

Zu diesem Schluss kommt eine Studie, welche die Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Stiftung Mercator durchgeführt hat.

Durchgeführt wurde sie von einem Team von drei Forscherinnen, welche dazu Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen befragt haben. Als Hauptkritikpunkte kristallisierten sich dabei Themen wie Geschlecht und Glaubenspraxis sowie die angeblich verbreitete Gewalt und Unzivilisiertheit von Muslimen heraus.

Das Forscherteam konnte dabei zwei zwei dominante zwei Muster erarbeiten:

Zum einen gibt es das Modell des Stellvertreters: Dabei steht eine Person aus dem Umfeld der Jugendlichen stellvertretend für alle Muslime oder den Islam. Die Feindlichkeit ergibt sich aus den (vermuteten) Eigenschaften dieser Person.

Das zweite Muster ist das der Kollektivgeschichte. Demnach werten Jugendliche Muslime dann ab, wenn es in ihrer Familiengeschichte dafür Ansatzpunkte gebe, etwa wenn die Familie oder ihr Umfeld mit dem Nahost-Konflikt zu tun habe.

Die Aufklärung über Islamfeindlichkeit sei wichtig, betont Lamya Kaddor, eine der Autorinnen, in einem Gespräch mit der Deutschen Welle. Dies gerade angesichts aufgeheizter Debatten zum Beispiel in deutschen Talkshows. Viele Menschen äusserten sich islamfeindlich, ohne es zu merken. Bei Jugendlichen könne noch früh angesetzt werden, damit ihre Feindbilder sich nicht verfestigen.

Quellen

Drucken E-Mail

Weitere Beiträge ...